Inklusionshilfe für Kinder mit Behinderung

Begleitung und Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung an Schulen und Kindergärten

Teilhabe an Bildung und Ausbildung

Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung haben oftmals - auch in der Schule, im Kindergarten, in der Uni oder am Ausbildungsplatz - einen erhöhten pflegerischen Bedarf. Oder sie benötigen umfassende Hilfen in allen Lebenslagen, wie z. B. beim An- und Ausziehen, beim Essen in den Pausen oder Hilfestellung bei der Kommunikation.


Dieser zusätzliche Betreuungsbedarf kann aber nicht von den Lehrkräften gedeckt werden. Die Hilfen sind jedoch notwendig, damit die Kinder überhaupt am Unterricht teilnehmen können. Von daher setzt der ASB Bergisch Land sogenannte Inklusionshelferinnen und -helfer ein. Die Inklusionshilfe kann an allen bestehenden Schulformen geleistet werden.

Begleitung im Alltag

 

Inklusionshelferinnen und -helfer haben die Aufgabe, die zu fördernden Kinder oder Jugendlichen während des gesamten Schul- oder Kindergartenalltages zu begleiten. In der Regel wird eine Einzelbetreuung geleistet. Je nach Hilfebedarf können auch zwei oder drei Kinder in einem Klassenverband von den Schulbegleitern betreut werden.

 

Im Vordergrund der Inklusionshilfe steht immer der individuelle Hilfebedarf der Kinder oder Jugendlichen.

 

Je nach Unterstützungsbedarf stehen Fachkräfte wie z. B. Heilerziehungspfleger oder Heilpädagogen zur Verfügung, oder auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst.

 

In allen Fällen wählt der ASB Bergisch Land die geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz individuell für jedes Kind bzw. jeden Jugendlichen aus. Denn die Inklusionshilfe ist eine sehr persönliche Tätigkeit, in der Vertrauen eine große Rolle spielt.

 

Wer trägt die Kosten?

 

Die Inkusionshilfe ist für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung eine Form der Eingliederungshilfe und wird über den Sozialhilfeträger finanziert (Sozialgesetzbuch XII).

Für Kinder und Jugendliche mit einer (drohenden) seelischen Behinderung ist das Jugendamt der jeweiligen Stadt zuständig (Eingliederungshilfe nach Sozialgesetzbuch VIII).

 

Kooperation mit Eltern und Lehrern

 

Eine enge Kooperation mit den Eltern der Kinder und Jugendlichen sowie den Lehrern oder Erziehern der jeweiligen Einrichtungen ist für uns selbstverständlich. Wir bieten jederzeit individuelle Gesprächstermine und weitere Unterstützung an.